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Eijiro Kirishima schrieb am 25.02.2021

Hallo,

Meine Mutter ist Alkoholikerin. Und ich weiß nicht was ich jetzt machen soll denn vor einiger Zeit ist mir klar geworden das ich sie irgendwie hasse aber Hass führt zu nichts was soll ich nun also tun?

 

Eijiro

Lone schrieb am 16.12.2020

Hey, ich weiß nicht ob noch jemand hier schreibt, aber ich dachte es würde mir vielleicht etwas besser gehen, wenn ich es hier mitteile.

 

In den letzten Jahren ging es mir immer schlechter. Zuerst fing es mit sehr viel an gebrülle an, von der seite meines Vaters, hiernach rutschte ich in eine Essstörung, die mich so hat/hatte das ich vieles was ich mir heute verzeihen gemacht habe. Danach wurde ich ziemlich einsam- keine freunde, keine Interaktion mit anderen, ich fühlte und fühle mich sehr alleine, so als wenn ich überflüssig und für nichts zu gebrauchen bin. Dieses Gefühl wird mir so oft gegeben.

Ich fiel in Depressionen und bekam panikattacken.

Und als letztes wurde ich in dieser schon echt miesen Zeit von jemand fremden sexuelle Missbraucht oder Vergewaltigung. Ich weiß nicht genau wo die Grenze zwischen den beiden ist.

 

Inzwischen aber ist es leider die Einsamkeit die überhand nimmt. Ich komme kaum aus dem Bett und bin zu nichts motiviert.

 

Ich hoffe das vielleicht jemand antwortet. (-:

Eijiro Kirishima schrieb am 25.02.2021

Hi Lone,

Ich kenne dich nicht persönlich ABER: Niemand ist nutzlos und du auch nicht. Das klingt gerade sehr billig aber ich meine es ernst. Ich verstehe das du keine Motivation mehr hast aber versuch doch etwas zu finden. Ich kenn dich ja nicht aber du könntest dich z.B. nach Sport oder anderen Aktivitäten umsehen. Ich kann mir vorstellen das du wenn du etwas findest was dir wirklich spaß macht auch wieder Motivation findest.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

Eijiro

Unicorn schrieb am 08.06.2020

Hallo,

meine Mama hat mal geraucht. Jetzt habe ich Angst das sie wieder anfangen könnte. Manche ihrer Freundinnen rauchen.

Könnt ihr mir helfen ?

Grüße

Unicorn

Anna schrieb am 21.01.2019

Ich bin erst 8. Mein Papa ist Alkoholiker .lch bin oft traurig und mache mir viele Sorgen. Ich weiß nicht wie ich mir helfen soll.

Butterblume schrieb am 15.10.2019

Mach dir keine sorgen.

 

 

 

Deine Butterblume

Marlena97 schrieb am 18.01.2020

Wie kannst du dazu sagen „mach dir keine Sorgen“? Fiel dir keine qualifiziertere Antwort ein?! Unglaublich!

Dean schrieb am 18.01.2020

Hi Anna kann dir da helfen

Tine schrieb am 06.02.2020

Liebe Anna,

 

ich kann deine Sorgen verstehen.

Es gibt Kindergruppen in denen Kinder betreut werden, die die gleiche Situation wie du haben.

Am besten vertaust du dich einem Erwachsenen an, der dir dabei hilft eine Gruppe zu finden.

Du verräts deinen Papa nicht, wenn du Hilfe holst. Dein Vater wird auch nicht bestraft.

Wichtig ist nur, dass es dir gut geht.

 

viele Grüße (Tine, 25 Jahre alt)

Miss Butterfly schrieb am 08.06.2020

Das ist sehr traurig, aber hier findest du ja Hilfe.

Lxxx schrieb am 29.12.2018

Ich spiele seit ca. 2 Monaten mit dem Gedanken mich umzubringen. Alles ist so grau, traurig, leer und nutzlos. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Eigentlich sollte ich doch glücklich sein, ich bin es aber irgendwie nicht. Ich wünschte ich könnte wieder froh sein, aber es klappt einfach nicht. Ich weiß einfach nicht mehr weiter.

Sophie schrieb am 01.03.2019

Mein Vater macht mir Angst und ich liebe meine Mutter viel mehr ich bin kein Jugendlicher ich bin 10 Jahre alt und ich war schon in einer Kinder Diakonie aber es hat nicht geholfen

Maria Dana Schwarz 11 schrieb am 04.11.2018

Hilfe

Butterblume schrieb am 15.10.2019

Was meinst du mit Hilfe?

Skyler schrieb am 15.10.2018

Hey, ich Ritze mich jzt schon seit 2 Jahren, ich kann es einfach nich lassen. Ich hab Depression und mit meiner Freundin läufts grad echt scheiße. Ich bin 16 und hab es noch nicht geschafft meinen Eltern zu sagen das ich lesbisch bin, das is für meine Freundin echt scheiße und sie hat es satt immer nur eine gute Freundin zu sein. Weiß nich was ich tun soll meine Eltern sind mega homophob und wenn ich es ihnen sagen würde schmeißen sie mich raus, aber wenn nicht könnt ich vlt meine Freundin verlieren. Ratschläge wären echt toll

Ann-Marie schrieb am 17.10.2018

Hey

Mensch das ist wirklich eine schwierige Situation. Ich wüsste nicht was ich an deiner stelle machen würde. Vielleicht würde ich versuchen herauszufinden was ich eigentlich will und danach handeln und mich nicht unter druck setzten lassen. Egal was passiert es gibt immer eine Lösung. Vielleicht suchst du dir jemanden der dich unterstützt und dich auffangen kann.

Vergiss nicht du bist nicht allein. LG

Andreas schrieb am 19.09.2018

Hi.

Kurz nachdem ich in die Pubertät gekommen bin, wurde ich 2,5 Jahre lang von meinem Vater Sexuell missbraucht.

Da er immer mehr Alkohol trank verlor seine Arbeitsstelle und wurde zu mir und meiner Mom immer agressiver.

Er drohte sich umzubringen wenn wir ihn verlassen oder ich etwas über die Übergriffe erzählen sollte. Und obwohl er wirklich

zu einem Mistkerl geworden war, liebte ihn meine Mutter immer noch und hielt zu ihm.

ABER: als ich eines Tages (ich war schon 15, aber klein für mein Alter) meinen ganzen Mut zusammen nahm und meiner Mutter die

Wahrheit über ihn erzählte war der Alptraum endlich vorbei.

Sie stellte ihn vor die Wahl: entweder sie holt die Polizei oder er packt seine Sachen und verlässt uns.

Und natürlich entschied er sich gegen die Polizei und verließ uns.

Meine Mutter reichte sofort die Scheidung ein und wechselte die Schlösser aus.

 

Obwohl ich es hasste was mein Vater mit mir machte, habe ich NIE auch nur einen Gedanken darauf verschwendet

meinen Vater anzuzeigen.

Er war mein Vater, und bevor er so wurde war er ein guter Mensch und ein super Vater.

Nach fast 2 Jahren bekam ich einen Brief von ihm in dem er sich 1000 mal entschuldigte

und mich um Vergebung bat.

Ich habe ihm nie geantwortet, obwohl ich ihm schon lange vorher vergeben habe.

Für mich war so schwer auszusprechen, mich mit dem Thema wieder auseinnander zu setzen, daran auch nur zu denken.

Nach weiteren 8 monaten erfuhren wir von seinem Tod. Er stürtzte im Suff und brach sich das Genick.

 

Was ich hier auf dieser Seite wollte:

 

Seit dem Tod meines Vaters kann ich es mir nicht verzeihen ihm gesagt zu haben das ich ihm nicht mehr böse bin.

Ihn nicht hasse.

Ich mache mir jeden Tag deswegen Vorwürfe.

Vielleich hat jemand einen Rat für mich.

 

Ich danke euch schon jetzt, Andi.

Ann-Marie schrieb am 03.10.2018

Hallo Andreas

Schuldgefühle sind etwas schlimmes und schwer auszuhalten und sie überkommen einen gegen jede Vernunft. Denn hoffentlich weißt du das du keine Schuld trägst. Es ist nicht die Aufgabe des Kindes seinen Eltern zu vergeben. Schon gar nicht wenn sie die eigenen Grenzen überschreiten. Erwachsene müssen in der Lage sein ihre Probleme in den Griff zu kriegen ohne ihre Kinder darunter leiden zu lassen. Nichts desto trotz kann ich nachvollziehen das dich jetzt diese Schuldgefühle plagen. Ich denke es wäre wichtig für dich alles was passiert ist so anzunehmen wie es passiert ist, es weder runter zu spielen noch deinen Vater zu verteidigen oder zu entschuldigen. Denn alles was passiert ist lag nicht in deiner Hand sondern ausschließlich in seiner. Ich glaube ich würde eventuell soetwas wie einen Brief schreiben in dem du alles loslassen kannst: Was du an deinem Vater hasst, was du gern mochtest, was du dir gewünscht hättest....

Vielleicht hilft es dir die Situation mit etwas abstand zu betrachten und zu entdecken das du es hinter dir lassen kannst.

Ps.: Ich bewundere deine Stärke!! Deswegen denk ich du schaffst das

philip schrieb am 09.12.2018

Schreib doch einfach einen Brief an deinen Vater in dem du ihm verzeihst. Der Brief wird ihn zwar nie erreichen, aber vielleicht hilf das Schreiben dir damit abzuschließen.

William (56 Jahre) schrieb am 20.12.2019

Hallo Andreas,

Ich bin auch ein Betroffener (sind Opfer, werden aber als Betroffene bezeichnet) sexuelle Gewalt. Wir, meine Geschwister und ich, wurden jahrelang vom Vater missbraucht. Betroffene von Missbrauch, egal welche Form, sind NIE schuld an dem was ihnen angetan wird. Schuld ist immer der, der den Missbrauch begeht. Eltern wissen was Recht und Unrecht ist, sie sollten IMMER für ihre Kinder da sein, sie unterstützen, sie beschützen, und für ihr Wohlergehen sorgen. Täter (so werden Menschen bezeichnet die andere missbrauchen) sind immer schuld am Missbrauch.

 

Betroffene leiden ihr ganzes Leben unter dem was sie erlebt haben. Es ist normal das Betroffene Gefühle wie Schuld, Hass, Trauer und Minderwertigkeit fühlen. Du solltest dir auf jedem Fall so schnell wie Möglich einen kompetenten Ansprechpartner, sprich Psychotherapeut, suchen der dir bei der Bewältigung des Erlebten hilft.

 

Ich habe den Missbrauch Jahrelang verdrängt. Somit konnte ich nur sehr spät mit der Bewältigung und Aufarbeitung anfangen. Ich leide noch immer unter Antriebslosigkeit, Depression, Disziplinmangel.

 

William

Amelie schrieb am 02.09.2018

Also ja hey...

Ich weiß nicht genau wie ich anfangen soll...

 

Ich bin nicht süchtig oder habe irgendwas anderes

Ich habe gerade nur ein gewaltiges problem. Ich hoffe ihr wist was non-binary und Pansexualität ist. Wenn nicht glaube ich wisst ihr wie Google funktioniert.

Jedenfalls bin ich eben non-binary und Pansexuell nur weiß ich nicht wie ich das meiner Familie beibringen soll. Zumindest habe ich mega angst es ihnen zu sagen. Vor allem meiner Mutter. Ich habe angst dass sie einfach ausrastet und mich anschreibt wenn ich ihr das sage. Falls hier irgendwie demand ist, der mir in dieser Situation weiterhelfen kann und wie ich das meiner Familie am bestand beibringen kann, bitte antworten.

 

Schonmal Danke an die Leute die sich das durchlesen und vielleicht auch antworten

Ann-Marie schrieb am 03.10.2018

Hallo Amelie

Deine Sexualität geht deine Eltern nicht unbedingt etwas an. Aber wenn es dir trotzdem ein Bedürfnis ist es ihnen zu sagen, denke ich gibt es dafür keinen richtigen Weg. Ich denke ich würde vielleicht einen Artikel oder sonstiges ausdrucken, denn Aufklärung nimmt Ängste und selbst wenn das Gespräch nicht so gut läuft kann sich deine Mama später nochmal einlesen in das Thema. Es ist auch wichtig das ihr euch Zeit und Ruhe nehmt. Wie auch immer du eine Lösung findest ich wünsche dir viel Kraft und hoffe das du eine gute Freundin hast die dir beistehen kann.

Caroline schrieb am 08.05.2018

Hallo Ihr da Draußen,

 

Bei in der Familie ist es grade net schwer. Meine Mutter ist Alkoholikerrin und mein Dad ist relativ normal. Er war aber 1 Montat lang im Krankenhaus. War eine schwere Zeit.

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