Suche dir jemanden, mit dem du reden kannst!

Wenn ein Familienmitglied suchtkrank ist, ändert sich für jeden in der Familie etwas. Oft wird aber in der Familie gar nicht darüber gesprochen, dass etwas nicht stimmt. Innerhalb der Familie wird vielleicht das Gefühl vermittelt, dass man lieber nicht darüber reden sollte, was man fühlt und welche Ängste man hat. Viele, denen es so geht wie Dir, erzählen gar nicht mehr von ihrer Familie, aus Angst, andere könnten von der Sucht und den damit verbundenen Problemen erfahren.

Doch es kann sehr hilfreich sein, sich jemandem anzuvertrauen, um das loszuwerden, was einen so sehr beschäftigt und belastet. Und andere an deinen Gefühlen teilnehmen zu lassen heißt nicht, dass du deine Familie hintergehst! Wenn es keiner aus deiner Familie ist, dem du von deinen Sorgen und Ängsten erzählen kannst, dann gibt es vielleicht einen guten Freund oder eine Freundin? Vielleicht aber auch jemand aus deiner Verwandtschaft oder ein Lehrer oder eine Lehrerin?

Auch wenn es schwer ist, überwinde dich! Denn du hast keinen Grund, dich für die Sucht deiner Eltern zu schämen. Du wirst feststellen, dass deine Freunde auch Probleme bewältigen müssen, vielleicht sogar ähnliche, über die sie vielleicht auch mit dir reden wollen. Gute Freunde sind dafür da, sich gegenseitig zuzuhören, sich zu unterstützen und Rat zu geben.

Wenn du mit jemandem sprechen möchtest, aber niemanden kennst, dann findest du hier Adressen und Telefonnummern von Leuten, die gerne für dich da sind und dir bei deinen Problemen helfen können! Oder schreibe uns - wir sind auch gerne für dich da!