WAS MACHT EIN SPIEL ZUM GLÜCKSSPIEL?

Was macht ein Spiel zum Glücksspiel?

Nicht jedes Spiel kann süchtig machen, aber Glücksspiele beinhalten dieses Risiko. Andere Formen des Spielens, wie Gesellschaftsspiele, Theaterspiele etc., sind keine Glücksspiele, sie können sogar die  persönliche Entwicklung fördern.

Wesentliche Kennzeichen für Glücksspiele:

  • Der Spielausgang ist ausschließlich vom Zufall abhängig.
  • Es gibt einen äußeren Anreiz in Form eines materiellen Gewinnes.
  • Es gibt einen materiellen Einsatz (fast immer Geld), der mit einer Gewinnerwartung und einem Verlustrisiko verbunden ist. Ist kein Einsatz notwendig, so handelt es sich um ein Gewinnspiel (Preisausschreiben).
  • Die Spielregeln und Gewinnausschüttungen sind so ausgelegt, dass ein Spieler auf lange Sicht stets Geld verliert.

Folgende Merkmale von Glücksspielen können den Verlauf einer Abhängigkeit erheblich beeinflussen:

 

Spielfrequenz
  • Je schneller das nächste Spiel, also der nächste Gewinn möglich ist, desto kürzer wird die Zeitspanne des Verlusterlebens.
Spieldauer
  • Eine kurze Zeitspanne zwischen Einsatz und Spielergebnis (Spielautomat / online: wenige Sekunden oder Minuten) hat einen stärkeren Belohnungscharakter als eine große Zeitspanne (Lotto: mehrere Tage).
Gewinnwahrscheinlichkeit
  • Der Spielanreiz wird beeinflusst von einem scheinbar optimalen Verhältnis zwischen Gewinnwahrscheinlichkeit und tatsächlicher Ausschüttung.
Art des Einsatzes
  • Münzen und „Spielgeld“ verschleiern dem Spieler die tatsächliche Einsatzhöhe. Verluste werden niedriger eingeschätzt und der Betroffene spielt risikoreicher.

 

 

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