Opfer von Gewalt
Betroffene Kinder und Jugendliche trauen sich oft nicht, darüber zu sprechen was ihnen passiert ist oder was sie beobachtet haben. Sie haben Angst, dadurch ihre Familie zu zerstören oder die Zuneigung ihrer Eltern zu verlieren. Zusätzlich macht ihnen der Täter in vielen Fällen Angst. Er bedroht sie vielleicht, erpresst sie, setzt sie unter Druck oder gibt ihnen die Schuld für das Geschehene. Manchmal erzählt der Täter seinen Opfern auch, dass ihnen sowieso niemand glauben wird. Er versucht dadurch aber nur mit allen Mitteln zu verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kommt, weil er weiß, dass er sich mit seinem Verhalten strafbar macht!
Es ist ganz besonders wichtig, dass Opfer von Gewalttaten darüber sprechen, was Ihnen angetan wurde und sich Hilfe suchen. Wenn es dir so geht, dann wende dich an jemanden, dem du vertraust, zum Beispiel aus deiner Familie oder aus deinem Freundeskreis. Wenn dir jemand nicht glauben sollte, dann verlier nicht den Mut - sprich mit jemand anderem darüber, was dich bedrückt.
Wichtig ist dabei immer, dass du bei der Wahrheit bleibst und niemanden für Dinge anschuldigst, die er nicht wirklich getan hat, denn derjenige würde dann zu unrecht bestraft werden.
Du kannst dich auch an uns wenden. Wir nehmen dich Ernst, beantworten deine Fragen, hören dir zu und versuchen dir bei deinem Problem zu helfen. Wer wir sind und wie wir helfen können, erfährst unter dem Punkt Beratung.

