Deine Gedanken
Auf dieser Seite hast du die Möglichkeit, uns deine Gedanken und Träume mitzuteilen.
Ebenso freuen wir uns aber auch darüber, wenn du uns deine kreative Seite zeigst: Vielleicht schreibst du Gedichte, eigene Songtexte oder sogar richtige kleine Geschichten... All diese Dinge sollen auf dieser Seite Raum finden.
Wir werden das, was du uns zuschickst, auf dieser Seite veröffentlichen. Somit kannst du deine selbst geschriebenen Texte den anderen KidKit-Usern zur Verfügung stellen.
Gemeinsam ist vieles leichter...
Stell dir mal vor du bist ganz lange ohne Pause gelaufen, nicht nur
gelaufen, sondern gerannt damit du mit deiner Zeit mitkommst und alle an
dich gestellten Aufgaben und Forderungen nach Wunsch deiner Mitmenschen
erfüllst. Irgendwann spürst du deine Beine nicht mehr richtig, sie sind
nur noch schwer und kraftlos. Eigentlich sehnen sie sich nach einer
Pause und Ruhe um zu verschnaufen, doch dafür ist keine Zeit und du
versuchst so gut es geht weiter zu laufen, zu rennen. Auf dem Weg liegt
ein Stein, du siehst ihn, doch deine Beine sind zu kraftlos um über
diesen zu springen, du stolperst und fällst zu Boden. Dein Knie schlägt
auf den Boden und fängt an zu bluten. Kraftlos schaust du dir an wie das
Blut auf den Boden tropft, Tränen laufen über dein Gesicht und du
überlegst dir, ob du einfach liegen bleiben oder aufstehen und weiter
laufen sollst. Als du nach oben schaust siehst du Hände die dir
hingehalten werden. Du gönnst dir einen ganz kleinen Moment zum
durchatmen, trocknest dein verweintes Gesicht ergreifst dann die dir
gereichten Hände und läufst, rennst dann mit ein wenig neu geschöpfter
Kraft weiter. Du spürst wie neue Kraft dich stark macht und weiter
trägt. Jedoch weißt du auch das der Zeitpunkt an dem du erneut kraftlos
und erschöpft bist, nicht ausbleiben wird. Aber einer Sache kannst du
dir ganz sicher sein... Es werden dir immer Hände gereicht, die dir
helfen zu kämpfen, aber du musst so stark sein diese Hände zu greifen.
Sei nicht feige, ergreife die Hände, es lohnt sich!!
Anna
Verloren!
Bin verloren
in deiner Welt,
kenn mich nicht aus
hilflos...
warte auf dich
mit verzweifeltem Blick
endlos lang
die Zeit verfliegt...
vergessen...
verloren...
Yvonne
Papa
Diesen text habe ich für die jenigen geschrieben, deren elternteile alkohol süchtig sind! Ich habe es selbst erfahren und das sind meine Gefühle und erlebnisse dazu!
Mein Vater hat viele Jahre jeden Tag Alkohol getrunken. Mir war es immer sehr peinlich und ich konnte mit dieser Situation nicht umgehen. Die schlimmste Situiation war, dass wenn ich mit meinen Freunden zu mir gegangen bin lag mein Dad immer betrunken auf dem Sofa, das war mir ganz schön unangenehm. Ich habe es ihm oft gesagt, dass er eine Therapie machen muss, doch gehört hat er nie. Meine Mutter drohte ihm oft sich von ihm zu trennen wennes so weiter geht, doch es hat sich nie etwas geändert. Ich habe ihn immer darauf angesprochen, aber nie an dem Abend wenn er betrunken war, denn das hätte er sofort vergessen, ich habe es ihm immer am nächsten Morgen gesagt. Bei mir war es später so schlimm, dass ich in einem seelischen Loch gefangen war. Ich habe oft geheult und wusste nie warum. Ich habe meinen Bruder immer beneidet, weil er nicht mehr zu Hause wohnt und diesen Stress nicht mitbekommen hat. Zu dieser Zeit haben mir meine Eltern verboten, das Haus zu verlassen, weil sie Agnst hatten dass ich mich umbringe. Die Zeit war die schlimmste Zeit in meinem Leben. Danach ging ich zu einem Therapeuten, der mir wieder gezeigt hat dass ich etwas wert bin. Immer wenn mein Dad betrunken war ging ich zu Freunden, damit ich ihn nicht sah. Am nächsten Tag habe ich ihm wieder gesagt wie doof ich das finde, und wie weh mir das tut! Leider hat sich nie etwas geändert. Meine mutter und ich waren verzweifelt. Irgendwann machte sie dann den ersten Schritt und hat zu ihm gesgat, dass sie ihn verlassen wird mit mir. Ich konnte das ganze nicht verstehen. Ich wusste nicht mehr weiter! Sie war wie eine Schauspielerin, die immer die glückliche Familie gespielt hat. ...und jetzt sollten sich meine Eltern trennen? ich habe es nicht geglaubt...naja aber als ich dann gehört habe dass mein Papa meine Mama eine Ohrfeige gegeben hat wollte ich auch nur weg. Ich habe meinen Papa in vielen Situationen gehasst, abgrundtiv gehasst, doch er ist mein Vater! Ich hab ihn doch eigentlich total gern. Naja wir zogen aus...!In diesen Monaten hatte ich nur Angst um meinen Papa! Immer wenn ich zu ihm kam in unser haus war er betrunken. Bei jedem Besuch habe ich mich von ihm verabschieset als würde ich ihn nie wieder sehen! Ich hatte große Angst das er stürzt und an seinen eigenen Wunden verblutet und stirbt! es war schrecklich...diese ungewissheit! Lebt er oder nicht?
In der Zeit ging ich nicht mehr zu meinem Therapeuten, doch da hätte ich ihn doch sehr gebraucht.
Mein Vater machte dann Urlaub auf Fuerteventura in einem ALL INCLUSIV HOTEL! das heißt ja schon was! trinken bis der arzt kommt. Die 2wochen waren furchtbar, da ich ihn dort nicht helfen konnte wenn etwas passiert wär. Die schlimmsten Situaionen waren: einmal hat mich meine freundin angerufen und gesagt dass mein vater sturz betrunken ist, die ganze zeit hinfällt auf dem rückweg von der kneipe. sie ist ihm gefolgt und hat sich dann wieder bei mir gemeldet als er zu hause war. das schlimmste erlebnis war, dass ein guter freund mich angerufen hat und meinte: dein vater liegt im treppenhaus und bewegt sich nicht!...er hat sturm geschellt und irgendwann hat papa sich dann bewegt und ist dann vor die tür gelaufen und dann ins schlafzimmer gegangen! es war alles nur grausam.
so das positive war, dass als er aus fuerteventura wiede rgekommen ist, ist er zu einem suchtarzt gegangen der ihm geholfen hat von der alkoholsucht weg zukommen. er ging ins krankenhaus, dort haben sie seine leberwerte wieder aufgebaut und danach ging er für 4monate in die kur! ich habe ihn unterstützt indem er jede woche eine karte von mir bekommen hat worauf was nettes stand, denn einer musste ihn ja nun in der schweren zeit beistehen. dank mir, wie er so schön sagt hat er es geschafft!!! *FREU* ich habe meinen papa neu kennen gelernt und lieben gelernt. er ist nun der papa den ich immer haben wollte. und ich bin soooo...stolz auf ihn!
ich wünsche allen die in dieser schlimmen situation sind nur eins: Haltet durch, seid stark und gibte uch nicht auf, denn ihr seid etwas besonderes! ihr könnt nichts dafür!


